Am 29. August findet die Lange Nacht der Museen zum 44. Mal in Berlin statt. 75 Museen öffnen ihre Türen und laden unter dem diesjährigen Motto „Crime in Berlin“ zu 750 Veranstaltungen ein.


Fotos Kulturprojekte Alexander Rentsch
Historische Kriminalfälle, kuriose Funde und spannende Einblicke in die moderne Verbrechensbekämpfung stehen im Mittelpunkt des vielseitigen Programms. Ob auf der Fährte eines Kunstraubs, zwischen rechtsmedizinischen Exponaten oder mit Blick in die Zukunft der Cyberkriminalität – die Lange Nacht der Museen nimmt ihre Besucherinnen und Besucher in diesem Jahr mit auf die Spuren des Verbrechens.

Kulturprojekte Alexander Rentsch

Vom frühen Abend bis spät in die Nacht hinein finden Führungen, Talks, Konzerte, Workshops und Performances statt, bei denen Diebstählen nachgegangen wird, Fälschungen aufgedeckt werden und die Lust am Schaurigen ihren Platz findet. Wer schon jetzt seine eigene Tour durch die Lange Nacht planen will, kann sich von den eigens kuratierten Routen auf der Website inspirieren lassen: So lernt man mit der Route „Mission Mauritius“ das Handwerk für Verbrecher, die Route „(Un-)sichtbare Frauen“ geht dem dreisten Ideendiebstahl an Künstlerinnen nach und „Bonnie & Clyde“ führt abenteuerlustige Paare in eine Nacht voller kleiner Coups, geheimer Missionen und unvergesslicher Erinnerungen.

Late Night Specials
Im Schutz der Nacht dem Verbrechen auf der Spur? Wer die Lange Nacht der Museen beim Wort nimmt kann sich bis 2 Uhr morgen durch Berlins Ausstellungshäuser und Museen treibenlassen.
Eine Auswahl:
Mit „Bodies in Motion“ laden Constanza Macras / Dorky Park zu einer Tanz-Performance in der geschichtsträchtigen Hörsaalruine des Berliner Medizinhistorischen Museums.
m Computerspielemuseum schickt das LARP-Kollektiv Monstrous Immersive (LARP = LiveActionRolePlaying) Kinder und Erwachsene auf eine„Quest der Diebe“, bei der allerhand knifflige Aufgaben zu lösen sind.
Mit der Krimilesung aus „Die weiße Nacht“ im Deutschen Historischen Museum entführt die Autorin Anne Stern in die Ruinen der Berliner Nachkriegszeit.
Die Mori-Ôgai-Gedenkstätte lässt mit dem Theaterstück„Superhelden und Süßigkeiten“dieTradition des japanischen Papiertheaters „Kamishibai“wiederaufleben.
Außerdem bietet zu später Stunde die Show„Of Kingz and Queens and Criminal Queers“ im Schwulen Muse-Twist auf die historische und andauernde Kriminalisierung queerer Menschen
Um Mitternacht sorgt der „Crime Poetry Slam“im Deutschen Technikmuseumfür Gänsehaut.
Und wer selbst gerne auf der Bühsteht, sollte sich das„Killer-Karaoke“ im Futurium nicht entgehen lassen–eine schillernde Karaoke-Party mit Varieté-Charakter.
Das Museum für Kommunikation lädt zu einer Langen Nacht voller Geheimcodes,
Gangstergeschichten und 1920er-Jahre-Flair mit Live Musik ein. Swing-Tanzkurse, eine Speakeasy-Bar, Kino im Liegestuhl, Rätsel und mysteriöse Missionen verwandeln das Museum in eine Bühne
für Mafia-Coups, clevere Ermittlungen und überraschende Wendungen.
Der Lustgarten auf der Museumsinsel ist auch in diesem Jahr Treffpunkt der Langen Nacht, wo es neben Streetfood und Erfrischungen, einem Crime-Quiz sowie Infos und Tipps rund um das umfangreiche Programm auch Stummfilmkonzerte zu hören gibt.
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Die Lange Nacht der Museen bietet mit nur einem Ticket Zugang zu 75 Museen, Ausstellungshäusern und Gedenkstätten in ganz Berlin.
Verbunden werden die Museen in der ganzen Stadt mit vier Shuttle-Bus-Linien und der historischen S-Bahn, die von ihrer ganz eigenen Kriminalgeschichte erzählt.
Treffpunkt auch in diesem Jahr der Lustgarten auf der Museumsinsel, wo neben Streetfood und Erfrischungen, einem Crime-Quiz sowie Infos und Tipps rund um das umfangreiche Programm auch Stummfilmkonzerte gezeigt werden.
Das gesamte Programm der Langen Nacht der Museen, die Routenempfehlungen und auch der Museo-Mat, der je nach Vorlieben maßgeschneiderte Tipps gibt, finden sich auf www.langenachtdermuseen.berlin.