Die Lange Nacht der Astronomie am 12.August. Foto: SPB Pedro Becerra.
Am 12. August 2026 erwartet Europa eines der spektakulärsten Himmelsereignisse der kommenden Jahrzehnte: Eine außergewöhnlich tiefe Sonnenfinsternis, die in Deutschland eine Bedeckung von bis zu 89 Prozent erreicht. In derselben Nacht sorgen zudem die Perseiden für beste Sternschnuppen-Bedingungen.


Fotos: Die Lange Nacht der Astronomie, Foto: SPB Pedro Becerra.
Der bekannteste Sternschnuppenstrom des Jahres verdankt seinen Namen dem Sternbild Perseus, aus dessen Richtung die Meteore scheinbar über den Himmel ziehen. Unter optimalen Bedingungen sind bis zu 100 Sternschnuppen pro Stunde zu beobachten. Da in diesem Jahr Neumond herrscht, sind die Beobachtungsbedingungen besonders günstig.

Erscheinen der Perseiden am 12. August 2026 um 23:30 Uhr Ortszeit, Wikipedia, Jbiout – Eigenes Werk, CC0
Tagsüber ist am 12.August in Deutschland eine partielle Sonnenfinsternis zu beobachten, die in Teilen Europas sogar total verläuft, sowie in der Nacht der Höhepunkt des Perseiden-Meteorstroms mit bis zu 100 Sternschnuppen pro Stunde. Die Sonnenfinsternis begleitet in Deutschland den Sonnenuntergang. Während die Totalitätszone von der Arktis über Island und die Iberische Halbinsel bis ins westliche Mittelmeer verläuft, ist hierzulande eine partielle Verfinsterung zu sehen. In Berlin beginnt die partielle Sonnenfinsternis um 19:15 Uhr, erreicht um 20:08 Uhr ihre maximale Bedeckung und endet gegen 20:37 Uhr mit dem Sonnenuntergang. Dabei werden bis zu rund 85 Prozent der Sonnenscheibe vom Mond verdeckt. Je weiter südlich und westlich der Beobachtungsort liegt, desto größer fällt die Bedeckung aus. Entscheidend sind ein freier Blick Richtung West-Nordwest sowie ein Standort ohne Bebauung am Horizont. Die Finsternis ist im deutschsprachigen Raum, als tiefe partielle Sonnenfinsternis, bis zum Sonnenuntergang sichtbar. Damit ist sie die deutlichste in Deutschland seit 1999.

Mit der Sonnenfinsternis, dem Höhepunkt des Perseiden-Meteorstroms und einem vielfältigen Mitmachprogramm widmet sich die Lange Nacht der Astronomie am 12. August 2026 diesen außergewöhnlichen Himmelsereignissen.
Ergänzt wird das Programm durch Vorträge, Himmelsbeobachtungen mit Teleskopen, Führungen durch Institute und Sternwarten, 360°-Fulldome-Veranstaltungen in Planetarien sowie Mitmach- und Bastelaktionen.

Das Zeiss-Großplanetarium in Berlin bietet von 17 bis 1 Uhr ein abwechslungsreiches Programm rund um Astronomie und Raumfahrt. Der Eintritt zur Veranstaltung und allen Programmpunkten ist kostenlos. Im Planetariumssaal werden kosmische Entdeckungsreisen mit verschiedenen 30-minütigen Fulldome-Programmen präsentiert. Rund um das Zeiss-Großplanetarium laden zahlreiche interaktive Mitmachaktionen zum Entdecken ein – von Bastelstationen über Teleskop-Beobachtungen und Vorträge bis hin zum mobilen Planetarium INTENSE. Im Kinosaal und im Foyer werden Live-Übertragungen der Sonnenfinsternis aus Spanien gezeigt, ergänzt durch Vorträge zu aktuellen Themen der Astronomie sowie Live-Schalten zu verschiedenen Veranstaltungsorten. Auf diese Weise wird es ermöglicht, die Lange Nacht der Astronomie auch digital in ganz Deutschland mitzuerleben. Ein gastronomisches Angebot rundet das Veranstaltungserlebnis vor Ort ab.
Besonders außergewöhnlich wird die diesjährige Veranstaltung durch gleich zwei astronomische Highlights: Am Tag ist in Deutschland eine partielle Sonnenfinsternis zu beobachten, die in Teilen Europas sogar total verläuft, sowie in der Nacht der Höhepunkt des Perseiden-Meteorstroms. Die Sonnenfinsternis am 12. August 2026 begleitet in Deutschland den Sonnenuntergang. Während die Totalitätszone von der Arktis über Island und die Iberische Halbinsel bis ins westliche Mittelmeer verläuft, ist hierzulande eine partielle Verfinsterung zu sehen. In Berlin beginnt die partielle Sonnenfinsternis um 19:15 Uhr, erreicht um 20:08 Uhr ihre maximale Bedeckung und endet gegen 20:37 Uhr mit dem Sonnenuntergang. Dabei werden bis zu rund 85 Prozent der Sonnenscheibe vom Mond verdeckt. Je weiter südlich und westlich der Beobachtungsort liegt, desto größer fällt die Bedeckung aus. In weiten Teilen Spaniens ist hingegen eine totale Sonnenfinsternis zu erleben. Nur wenige Stunden später erreichen die Perseiden ihr Maximum. Der bekannteste Sternschnuppenstrom des Jahres verdankt seinen Namen dem Sternbild Perseus, aus dessen Richtung die Meteore scheinbar über den Himmel ziehen. Unter optimalen Bedingungen sind bis zu 100 Sternschnuppen pro Stunde zu beobachten. Da in diesem Jahr Neumond herrscht, sind die Beobachtungsbedingungen besonders günstig.
Weitere Informationen zur Langen Nacht der Astronomie 2026 sowie eine Übersicht aller teilnehmenden Einrichtungen und Programme: www.lange-nacht-der-astronomie.de