150 Jahre Rennbahn Hoppegarten – Start in die Jubiläums-Saison

Nervenkitzel pur und Spaß für die ganze Familie - Renntag in Hoppegarten. Foto: Ingrid Müller-MertensNervenkitzel pur und Spaß für die ganze Familie - Renntag in Hoppegarten. Foto: Ingrid Müller-Mertens

„Macht euch bereit“ – diese Worte des Starters kurz bevor die Boxen aufgehen, haben die Jockeys dieses Jahr das erste Mal am letzten Sonnabend zu hören bekommen. Damit begann die diesjährige Saison auf der Rennbahn Hoppegarten. Mit einem hochkarätigen Acht-Rennen-Programm und der gesamten deutschen Jockey-Elite im Sattel startet Hoppegarten in die Jubiläumssaison „150 Jahre Hoppegarten“.

Im Jahr 1868 gegründet und damals zwei Kilometer außerhalb der Stadtgrenze gelegen, ist die Rennbahn Hoppegarten als älteste und flächenmäßig größte Sportstätte der Hauptstadtregion eine Ur-Berliner Institution. Hoppegarten entwickelte sich schnell zur führenden Galopprennbahn und Trainingsstätte und wurde als „Zentrale des deutschen Rennsports“ bekannt. Bis zum Jahr 1945 beheimatete es vier der fünf deutschen klassischen Rennen. Bis zur Wiedervereinigung 1990 lag Hoppegarten auf dem Gebiet der DDR und war daher von Pferden und Besuchern aus West-Berlin, der Bundesrepublik Deutschland sowie der westlichen Welt weitgehend abgeschnitten.

Nach der Privatisierung im Jahr 2008 hat sich Hoppegarten zur dynamischsten Rennbahn Deutschlands in Bezug auf die Zuschauer, Wettumsätze und Sponsoren entwickelt. 2013 wurde die 207 ha große Anlage offiziell zum „Baudenkmal nationaler Bedeutung“ erklärt.

Höhepunkte des international besetzten Jubiläums-Rennprogramms sind fünf Gruppen- und sieben Listen-Rennen. Nach dem Auftakt am letzten Wochenende geht es erst einmal am 20. Mai mit dem „Irish Raceday“ (Comer Group International 47. Oleander-Rennen) weiter, bevor der 09. und 10. Juni (Soldier Hollow Diana-Trial) den nächsten Doppelrenntag bilden. Weitere Meetings sind am 11. und 12. August (Grand Prix Festival Meeting) sowie am 03. (Meeting der Deutschen Einheit) und 07. Oktober vorgesehen.tribüne

Hoppegarten 2023

Im Jahr des 150-jährigen Bestehens richtet die Rennbahn den Blick in die Zukunft. Wie sieht die Zukunft der Rennbahn aus? Dazu hat Rennbahn-Inhaber Gerhard Schöningh klare Vorstellungen: Als eine führende Rennbahn und Trainingszentrale Deutschlands soll Hoppegarten weiter wachsen. Die historische Substanz des 207 ha großen „Denkmals nationaler Bedeutung“ soll vollständig instandgesetzt und erhalten werden. Die Rennbahn muss zudem mittelfristig wirtschaftlich rentabel werden.8

Wie will die Rennbahn sicherstellen, dass sich die große Anlage mit der einmalig schönen Natur und Architektur noch besser entwickelt? Die Wege dazu sind ebenfalls definiert: Neben dem Geschäftsbereich Rennsport werden zwei weitere Bereiche ausgebaut: Die Entwicklung/Vermietung von für den Rennsport nicht benötigten Flächen sowie der Bereich „Gastveranstaltungen“.

Inhaber Gerhard Schöningh sagt dazu: „In unserem Jubiläumsjahr freue ich mich auf hervorragenden Rennsport und darauf, am 11. August mit allen Fans, Partnern, Besitzern und Aktiven im Rahmen des Grand Prix Festival Meetings zu feiern. Zudem haben wir in diesem Jahr die einmalige Chance, zusammen mit der Gemeinde und den Bürgern die Weichen für eine gute Zukunft der Rennbahn zu stellen. Ich wünsche mir, dass die Rennbahn in den nächsten Jahren eine Entwicklung nimmt, auf die die Anwohner und die Region stolz sein können.“

www.hoppegarten.com

 

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