Höher, weiter, riskanter – Night oft the Jumps in Berlin

Luc Ackermann  (Mitte) freut sich über seinen Weltmeister-Pokal. Foto: Night of the JumpsLuc Ackermann (Mitte) freut sich über seinen Weltmeister-Pokal. Foto: Night of the Jumps
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Luc Ackermann. Foto: Ingrid Müller-Mertens

“Es ist einfach ein unglaubliches Gefühl von Freiheit mit dem Motorrad durch die Luft zu fliegen. Das ist ein Adrenalinkick. Aber auch ein Moment der Schwerelosigkeit.“ Sagt Freestyle Motorcrosser Luc Ackermann. Der vierfache Weltrekordfahrer aus Thüringen zeigte während der diesjährigen “Night of the Jumps” am letzten Wochenende in der Berliner Mercedes-Benz-Arena einmal mehr sein überragendes Können.

Foto:NIGHT of the JUMPs

Luc Ackermann. Foto:NIGHT of the JUMPs

 

Night Of The Jumps“ heißt die spektakuläre Motocross Show, bei der die Fahrer in den Disziplinen „Highest Air“, „Race and Style“, „Best Whip Contest“ und „Freestyle“ mit akrobatischen Höchstleistungen um Weltcup-Punkte, Titel und die Gunst des Publikums kämpfen. Die „Night Of The Jumps“-Tour zählt zu den wahnwitzigsten und abenteuerlichsten Events, das momentan auf Tour zu erleben ist. Mehr als 1,5 Millionen Menschen haben die Freestyle MX Fahrer in den vergangenen Jahren bei ihren abenteuerlichen Sprüngen erlebt. Die Fahrer treten bei der „Night Of The Jumps“ gleich in zwei Internationalen Meisterschaften um die Gesamtwertung an: Die offizielle Weltmeisterschaft der FIM (Fédération Internationale de Motocyclisme) und die Europameisterschaft der UEM.

Dem begeisterten Publikum srockte natürlich wieder der Atem als sich die Extremsportler auf ihren Dirtbikes mit den aufheulenden Motoren bis an die Hallendecke katapulierten und dabei noch akrobatische Höchstleistungen boten.

Die NIGHT of the JUMPs ist das Original und die einzige Serie in Europa auf Dirt. Nur hier zeigen die Sportler ihre härtesten Tricks im Wettkampf um die WM-Krone. Zu sehen und vor allem zu hören waren in Berlin gleich vier FMX Weltmeister, inklusive dem amtierenden Champion Maikel Melero (ESP), dem dreimaligen Titelträger Remi Bizouard (FRA), dem 2010Weltmeister Libor Podmol (CZE) sowie dem WM-Sieger von 2012, David Rinaldo (FRA), sind den Zuschauern Tricks wie die California Roll, die Volt, der Flair und der Doublegrab Flip garantiert.

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Kai Haase. Foto: Ingrid Müller-Mertens

Mit Mit Kai Haase ging auch ein „Berliner Junge“ an den Start. Der RTL Supertalent Finalist hatte  für den Start in der Heimatstadt besondere Tricks mitgebracht.

Lokalmatador war natürlich der vierfache Weltrekordler Luc Ackermann. Der 20Jährige wollte unbedingt Weltmeister werden und zeigte mit Bravour die schwierigen Tricks wie Surfer Tsunami Flip, Flair, Egg Roll, California Roll, Double Backflip und vieles mehr. Die Berliner Arena liegt ihm ganz besonders und er braucht den Druck und die Reaktion des Publikums, um Höchstleistungen zu bringen. Sein Einsatz wurde dann auch mit dem ersten Platz belohnt.

Luc Ackermann fuhr als letzter Akteur am Sonnabendabend auf den Track. Und die 9.000 Fans in der ausverkauften Arena bereiteten ihm einen Gänsehaut-Empfang mit 9.000 leuchtenden Handylampen. Unglaublich das der erst 20-jährige Deutsche dabei die Nerven behielt. Er ließ den Lauf seines Lebens folgen: massiver Ruler Indy Flip, Holygrab, Hartflip, Flair, 360, Clicker Superflip, Egg Roll, Long Distance Nac 360, Surfer Tsunami Flip und den Double Backflip als letzten Sprung. Die Judges belohnten diesen super sicheren Wahnsinns-Lauf mit 432 Punkten. Die Mercedes-Benz Arena tobte und feierte ihren „German FMX Wonderboy“. Der erste WM Grand Prix Sieg eines deutschen FMX Sportlers in der Night of the Jumps Geschichte. Mit diesem Sieg übernahm Luc auch die Führung in der WM-Gesamtwertung.

 

 

 

 

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