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Die Zukunft hat schon begonnen - Roboterhostess auf der ITBDie Zukunft hat schon begonnen - Roboterhostess auf der ITB

 

ChihiraKanae entzückt auf der ITB

ChihiraKanae war der Star auf der ITB. 165 Zentimetern groß und mit Top-Figur war sie der am meisten bewunderte und bestaunte Gast auf dem Kongress der Berliner Internationalen Tourismusbörse (ITB). Die attraktive und sehr sympathische Messehostess ist die „Tochter Nummer Drei“ in der Kommunikations-Androiden-Familie von Toshiba.  Wenn die junge Dame auch aussieht wie ein Mensch, ChihiraKanae ist ein humanoider Roboter, eine Kombination aus Computer und Maschine. Sie habe auch ein Herz aber ein Herz aus Stahl, meint Hitoshi Tokuda, Chief Specialist und Marketing-Stratege im Geschäftsbereich Forschung und Entwicklung bei Toshiba. Das prädestiniere sie dafür, häufig wiederkehrende Aufgaben mit gleichbleibender Gelassenheit und Freundlichkeit zu bewältigen, Tag und Nacht, auf engstem Raum, ohne großes Training. Derzeit beherrsche sie etwa 300 vorprogrammierte Antworten, könne Gesichter erkennen und in jeder Sprache Auskunft geben. Die Beschränkung auf abgegrenzte Einsatzbereiche mache die Konfiguration deutlich einfacher. ChihiraKanae – anders als vielen Roboter-Kollegen – ein Gesicht zu verleihen, mache für Menschen einen wichtigen psychologischen Unterschied, erklärt Tokuda. Die größte Herausforderung sieht er langfristig darin, der künstlichen Intelligenz die freie Rede und clevere Kommunikation zu ermöglichen.

Kenia weitet sein Angebot aus

Das Reiseland Kenia will künftig nicht nur auf die beiden Angebotsfelder Strand und Safaris setzen. Wie Tourismusminister Najib Balala auf der ITB Berlin betonte, will er die Promotion-Arbeit „aktiv ausdehnen“ auf die Bereiche Kultur, Kongress und Sport. Schließlich gilt es, den rapiden Abfall der Buchungszahlen wettzumachen: Im bislang besten Tourismusjahr 2011, reisten über 1,2 Millionen Gäste nach Kenia, im Vorjahr waren es nur 752.000, Die Zahl der deutschen Gäste fiel von 68.000 (2011) auf 38.000 (2015). Kenia, zum 26. Mal auf der ITB Berlin, hat von Reiseveranstaltern ein positives Signal erhalten: „Die Besucher kommen wieder“, freute sich Jacinta Nzioka-Mbithi, kommissarische Direktorin des Kenya Tourism Board (KTB), „Deutschland ist ein treuer Markt.“Nach Großbritannien liegt Deutschland auf Platz zwei und stellt über 13 Prozent der Einreisen. „Wir haben 15 Prozent unseres Budgets in die Sicherheit investiert“, betonte der Tourismusminister.

Urlaubsland Sachsen-Anhalt

Aber man muss nicht unbedingt in die weite Ferne reisen. Wer seinen Urlaub lieber entspannt im eigenen Land verleben möchte kann sich ausgiebig über die touristischen Angebote Sachsen-Anhalts informieren. Mit Themen wie Luther, Bauhaus oder einem Aktivurlaub im Nationalpark Harz wirbt das Land auf der weltgrößten Reisemesse um Gäste. 30 Aussteller präsentieren sich seit Mittwoch auf zusammen rund 600 Quadratmetern. Im Bereich Natur- und Aktivtourismus werben neben dem Harz auch das Biosphärenreservat Mittelelbe, die Weinregion Saale-Unstrut oder auch die Altmark mit ihren unberührten Wäldern. Zum Thema Luther informieren unter anderem Wittenberg, Eisleben oder auch Naumburg. Im kommenden Jahr wird 500 Jahre Reformation gefeiert. Das Bauhaus Dessau wirbt um Besucher für die Ausstellung «Große Pläne». Aber auch Magdeburg oder der Chemiestandort Leuna sind auf der Messe präsent.

Zwischen Pinocchio und Leonardo

Die Toskana hat den langsamen, nachhaltigen Tourismus mit kulturellen Höhepunkten abseits der ausgetretenen Pfade entdeckt. Zwischen Florenz und Lucca liegt eine Region, die sie mit dem Slogan „Von Leonardo bis Pinocchio“ vermarktet. Sie umfasst Sumpfgebiete mit seltener Flora und Fauna ebenso wie Bergdörfer, die noch der Entdeckung durch den Tourismus harren. Francesco Bernacchi, der Präsident der Stiftung Carlo Collodi, erwähnte stolz, dass Pinocchio eines der am häufigsten meisten übersetzten Bücher der Welt sei. 376 Sprachen und Dialekte zählte seine nach dem Verfasser des Kindermärchens benannte Stiftung. „Ich bin mir nicht einmal sicher, ob die Bibel in so viele Sprachen übersetzt wurde“, sagte er auf der ITB Berlin.Die beiden berühmten Namensgeber des Slogans sind dort durch Museen zu entdecken, und in den abgelegenen Tälern warten nicht nur architektonische, sondern auch kulinarische Leckerbissen auf die Reisenden. Sie können es mit dem Fahrrad entdecken oder „durch die Emotionen wandern“.

Botswana: Offizielles Partnerland 2017

Botswana wird im Jahr 2017 offizielles Partnerland der ITB Berlin. Der Vertrag zwischen der weltweit führenden Reisemesse und Botswana wurde anlässlich einer Presseveranstaltung auf der ITB Berlin unterzeichnet. „Botswana Tourism Organisation hat die Chance ergriffen, Partnerland der ITB Berlin 2017 zu werden, um die Errungenschaften Botswanas in Sachen Naturschutz mit der Welt zu teilen und mehr Bewusstsein für das Land zu schaffen“, so Tourismusminister Tshekedi Khama von Botswana. „Mit der Präsenz als Partnerland der weltgrößten Reisemesse rückt Botswana nachhaltig in den Fokus der globalen Tourismusindustrie. „Botswana ist Afrikas bestgehütetes Geheimnis“, so David Ruetz, Head of ITB Berlin. „Das Land ist geprägt von zwei faszinierenden Gegensätzen: der Kalahari-Wüste und dem Okavango-Becken mit hunderten von Tierarten, viel Wald und unzähligen kleinen Wasserwegen, die sich zu Lagunen zusammenschließen. Gerade während der Regenzeit kann hier auf Reisen und Safaris eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt bestaunt werden. Auch das mannigfaltige kulturelle Erbe, die warmherzige Gastfreundschaft seiner Bewohner sowie nachhaltiger Tourismus machen Botswana zu einem einzigartigen Urlaubsziel im südlichen Afrika. Beispielgebend für aktiven Naturschutz ist, dass fast vierzig Prozent der Landesfläche als Nationalparks, Wildreservate und Schutzgebiete ausgewiesen sind.“

 

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