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Alle Jahre wieder

VonRedaktion

Jan 8, 2024

Auch die Wisente im Berliner Zoo freuen sich über die seltene Leckerei. Foto© 2024 Zoo Berlin

In Zoo und Tierpark werden Weihnachtsbäume vernascht

Traditionell werden jährlich zum Knut-Fest die alten Weihnachtsbäume aus der Wohnung entfernt und somit das Ende der Weihnachtszeit bekundet. Zoo und Tierpark Berlin gestalten den Brauch aus Schweden, Norwegen und Finnland bereits seit Jahren auf ihre eigene Art und Weise – mit großer Beliebtheit. Die Zoo- und Tierpark-Tiere dürfen sich nach den weihnachtlichen Festtagen nämlich über eine ganz besondere Überraschung freuen: Tannenbäume.

Die nadeligen Gehölze sind kein gewohntes Spielgerät für die tierischen Bewohner, daher ist Kreativität gefragt. Die ungewöhnliche Form, der interessante Geruch und das prickelnde Gefühl auf der Zunge sorgen für ein Fest der Sinne bei den tierischen Bewohnern.  Rückenkratzer, Zahnstocher oder Massagebürste – Elefant, Wisent & Co sind wahrlich angetan von der besonderen Beschäftigungsmöglichkeit. Natürlich wird auch ordentlich genascht, schließlich steht Tanne sonst nicht auf dem Speiseplan der großen Zoobewohner. Die aktive Beschäftigung mit dem außergewöhnlichen Grünzeug fördert sowohl die geistige als auch körperliche Gesundheit der Tiere, indem nicht nur die Neugier geweckt wirkt, sondern sie dient auch der mentalen Stimulation. Bei den Tannenbäumen handelt es sich um die nicht-verkauften, unbehandelten Weihnachtsbäume. „Private Weihnachtsbaum-Spenden können wir leider nicht annehmen“ erklärt Zoo- und Tierpark Direktor Dr. Andreas Knieriem „Bei den Bäumen unserer Partner können wir sichergehen, dass diese qualitativ unbedenklich und somit für unsere Tiere geeignet sind. Tierwohl hat für uns immer die oberste Priorität.“

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