Young Euro Classic begeistert mit Rachmaninow

Jubel für den 21-jährigen Pianisten Georgis Osokins und die jungen Musiker aus Riga. Bild: Ingrid Müller-MertensJubel für den 21-jährigen Pianisten Georgis Osokins und die jungen Musiker aus Riga. Bild: Ingrid Müller-Mertens

von Klara Berger.

30 Stunden sind sie im Bus gefahren, um nach Berlin zu kommen und 30 Stunden werden sie nach einem Tag Aufenthalt auch wieder zurückfahren, die jungen Musiker und Musikerinnen des Orchesters der Lettischen Musikakademie „Jāzeps Vītols“ aus Riga. Die Anstrengung merkt man ihnen nicht an bei ihrem bravourösen Auftritt am Samstagabend im Schauspielhaus. Die Musikstudenten im Alter von 18 bis 23 beeindrucken unter Chefdirigent Andris Vecumnieks mit jugendlicher Spielfreude und professionellem Können.

Für ihren Auftritt bei Young Euro Classic haben sie etwas ganz Besonderes zu bieten – einen Wettstreit der besonderen Art. Denn neben der Uraufführung eines zeitgenössischen Werkes von Roland Kronlaks stehen zwei Werke auf dem Programm, die nur äußerst selten gemeinsam aufgeführt werden: Das 2. und das 3. Klavierkonzert von Sergei Rachmaninow. Und zwar gespielt von zwei Pianisten, die Brüder sind. Andrejs Osokins und Georgijs Osokins , die beide an der Lettischen Musikakademie studiert haben und heute international zu den begehrtesten lettischen Pianisten gehören.

Der erst 21-jährige Georgijs Osokins, stürzte sich so leidenschaftlich und überzeugend in Rachmaninows 3. Klavierkonzert d-Moll, eines der virtuosesten Solokonzerte überhaupt, dass man förmlich den Atem anhielt. Und ebenso hinreißend brillierte sein älterer Bruder Andrejs mit dem poetischeren 2. Klavierkonzert c-Moll.

Young Euro Classic noch bis zum 3.September

www.young-euro-classic.de

 

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