Pyronale mit eigener Hymne

Feuerwerkszauber auf dem Berliner Maifeld. Foto: Pyronale, Manfred H.VogelFeuerwerkszauber auf dem Berliner Maifeld. Foto: Pyronale, Manfred H.Vogel

Am 1. und 2. September 2017 verwandelt die Pyronale das Maifeld am Olympiastadion Berlin zum 12. Mal in ein Sternenmeer. Feuerwerksbegeisterte Besucher aus aller Welt erwartet ein Wetteifern der weltweit besten Pyrotechniker um den heißbegehrten Pokal, entworfen von Designerin Jette Joop. Jährlich erreichen den Veranstalter bis zu 80 Bewerbungen von internationalen Pyro-Teams. Die Pyronale ist zu einem Aushängeschild der Szene geworden. An zwei Tagen präsentieren sechs Teams je eine Choreographie, bestehend aus einem Pflicht- und einem Kürteil.

Foto: Pyronale, Manfred Vogel

Foto: Pyronale, Manfred H. Vogel

Geschäftsführer Mario Hempel und der Künstlerische Direktor der Pyronale, Gerhard Kämpfe, stellten die sechs Teams für den diesjährigen Wettbewerb schon mal der Presse vor. Mit auf dem Podium auch Markus Katterle von FLASH ART, Pyro-Fachmann und Jurymitglied, der sich sehr beeindruckt zeigte von den diesjährigen Wettbewerbern: „Das Publikum kann gespannt sein auf kunstvolles Design und innovative Überraschungseffekte!“. Am ersten Abend (Freitag, 1. 9.) gehen „Smart Pyrotechnics Ltd.“ aus England, die Franzosen „Pandora Pyrotechnie“ sowie das norwegische Team „North Star Fireworks AS“ an den Start. Am Samstag (2.9.) messen sich „Mirnovec Pirotehnika“ aus Kroatien, „Firemaster Productions Inc.“ aus dem fernen Kanada sowie die temperamentvolle „Martarello Group“ aus Italien.

Neu in 2017: Für die Musikvorgabe des Pflichtteils komponierte der Musikproduzent Steve Last, mit dem Titel „Pyro Passion“, eine Pop/Rock-Hymne eigens für die Pyronale. Im anschließenden Kürteil schießen die Teams ein 10-minütiges Feuerwerk zu selbst gewählter klassischer Musik unter dem Thema „Pyronale Classics“. Das Abschlussfeuerwerk der Firma FLASH ART, wird musikalisch von Steve Lasts Werk „Firebird“ untermalt – ebenfalls eine Neukomposition für dieses Spektakel. „Für die Pyronale zu komponieren hieß für mich, innerhalb von vier Minuten die komplette Bandbreite der Emotionen hörbar zu machen.“, erläuterte Last.

Foto: Pyronale. Manfred H.Vogel

Foto: Pyronale. Manfred H. Vogel

Neben Kreativität, Farben und Effekten, Synchronisation zur Musik sowie künstlerische und technische Ausführung, bewertet die Jury auch die Sicherheit und die Organisation beim Aufbau der Pyrotechnik. Bis zu 16 Tonnen Explosivstoffe sind an den beiden Tagen im Einsatz.

„Das Besondere am Pyrodesign ist, dass Kunstwerke am Himmel entstehen, die kurz darauf bereits wieder verschwunden sind.“, betonte Gerhard Kämpfe. Als Vorsitzender der Gesamtjury und Schirmherr begrüßt Andreas Geisel, Senator für Inneres und Sport der Stadt Berlin, eine Kreativjury aus der Medien- und Entertainmentbranche sowie eine erfahrene Fachjury. Vorsitzender der Kreativjury ist seit 12 Jahren der Gründer und Gitarrist der Scorpions, Rudolf Schenker. Er prägte den Satz „Die Pyronale, das ist „Rock ‘n‘ Roll in der Luft“. Auch SOKO Köln-Schauspieler Pierre Besson ist seit einigen Jahren Mitglied der Kreativjury. „Die Pyronale ist jedes Jahr wieder etwas Besonderes, es wird einfach nie langweilig!“, sagte er den anwesenden Journalisten.

An beiden Abenden entscheidet die telefonische Stimmabgabe des Publikums über einen Tagessieger. Diese Wertung fließt zu 30 Prozent in die Gesamtwertung der Jury ein.

Karten gibt es ab 25 Euro

Informationen unter www.pyronale.de.

 

Kommentar hinterlassen zu "Pyronale mit eigener Hymne"

Hinterlasse einen Kommentar

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*