Brandenburg radelt an

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Auch in diesem Frühjahr heißt es wieder:  „Brandenburg radelt an“.  Zum Anradelwochenende am 29. und 30. April 2017 bieten Vereine, Tourismusverbände, Kommunen, die Naturwacht und der ADFC organisierte Touren an, bei denen man auch die ein oder andere neue Strecke kennenlernen kann. Insgesamt 16 Tourenangebote wurden für die beiden Tage gemeldet. Die Länge der Strecken liegt zwischen zehn und 70 Kilometern. Hier eine Auswahl:

Eröffnung des Stechlinsee-Radweges.

Foto: Ingrid Müller-Mertens

Foto: Ingrid Müller-Mertens

Im Ruppiner Seenland haben die Radler am 29. April die Möglichkeit, eine ganz neue Strecke zu befahren, die zum Anradeln eröffnet wird: Der Stechlinseeradweg ist nun von Gransee aus bis zum sagenumwobenen Stechlinsee befahrbar. Der neue Streckenabschnitt führt auf der ehemaligen Trasse der Stechlinseebahn entlang. Nach der offiziellen Eröffnung am Kloster Gransee können sich die Radler zwischen zwei geführten Touren entscheiden.

Stadttor in Gransee. Foto: Ingrid Müller-Mertens

Stadttor in Gransee. Foto: Ingrid Müller-Mertens

Die Tour, die bis nach Neuglobsow führt, ist 26 Kilometer lang und wird von Friedensfahrlegende Rolf Töpfer begleitet. Die zweite, 20 Kilometer lange Route, ist ein Rundkurs, der auch wieder in Gransee endet. Hier ist Historiker Udo Tutsch mit von der Partie, der den Radlern an verschiedenen Stellen der Strecke Interessantes über die Region erzählt. Weitere Infos: Tourismusverband Ruppiner Seenland, www.ruppiner-reiseland.de

Auf den Spuren der Reformation von Jüterbog nach Wittenberg . Die Tour auf den Spuren der Reformation am 29. April startet in Jüterbog an der Nikolaikirche, wo bereits ein Highlight auf die Radler wartet: die Begrüßung durch Mönch Johann Tetzel „persönlich“.

Nikolai-Kirche. Foto: Ingrid Müller-Mertens

Nikolai-Kirche. Foto: Ingrid Müller-Mertens

Nach einer kurzen Führung durch die Kirche ist das Mönchenkloster das nächste Ziel. Hier gibt es Informationen zur Reformation und zur großen Tetzel-Ausstellung, die ab September gezeigt wird. Auch an der ältesten Kirche Jüterbogs, der Liebfrauenkirche, wird ein Stopp eingelegt, bevor es dann über Land in Richtung Wittenberg geht. Vier Dorfkirchen des Flämings, die man ebenfalls besichtigen kann, liegen an der Strecke. Eine Grillpause zur Mittagszeit ist in Seehausen geplant. Gegen 15 Uhr erreichen die Radfahrer Lutherstadt Wittenberg, wo sie an der Schlosskirche begrüßt werden. Die Rückfahrt ist von hier mit dem Zug möglich. Wer nicht den ganzen Weg mitradeln möchte kann auch in Niedergörsdorf oder in Zahna-/Elster in die Tour einsteigen. Weitere Infos: Stadt Jüterbog; Kulturquartier Mönchenkloster; www.jueterbog.eu/

Gipfeltreff mit Lutherpass im Elbe-Elster-Land Elsterwerda, Staublitz und Doberlug-Kirchhain sind die Startpunkte für das Gipfeltreffen mit Lutherpass am 30. April 2017 im Elbe-Elster-Land. Einmalig: An diesem Tag wird am Heidebergturm die höchstgelegene Lutherpass-Ausgabestelle des Landes Brandenburg zu finden sein. An dieser markanten Stelle an der brandenburgisch-sächsischen Grenze wird dann natürlich auch ein Sonderstempel in das Spurensucherdokument „Lutherpass“ gedruckt!

Lutherpass. Foto: Ingrid Müller-Mertens

Lutherpass. Foto: Ingrid Müller-Mertens

 

Große Rad-Sternfahrt in der Prignitz . Es ist bereits gute Tradition, dass die Prignitz mit einer großen Rad-Sternfahrt die Saison eröffnet. In diesem Jahr machen sich die Radler am 29. April 2017 bei geführten Touren auf den Weg nach Wittstock/Dosse, die 2019 die Landesgartenschau ausrichten wird. Gestartet wird in Perleberg, Wittenberge, Bad Wilsnack, Lindenberg, Groß Pankow, Wolfshagen, Kyritz, Meyenburg, Pritzwalk, Herzsprung, Papenbruch und Freyenstein. Je nach Startpunkt sind die Routen 28 bis 54 Kilometer lang. Weitere Infos: Tourismusverband Prignitz e.V.,www.dieprignitz.de

Energie-Seen-Tour – vom Spreewald in die Niederlausitz Bei der geführten Radtour von Lübbenau über Kittlitz, Lichtenau, Zinnitz, Schlabendorf, Hindenberg, Klein Radden und Krimnitz zurück nach Lübbenau erleben die Gäste am 29. April 2017 die Verwandlung vom früheren Energiedreieck zum neuen „Seenwald“. Nachdem Eisberge einst die Niederlausitz schufen, formte sie der Mensch durch den Kohleabbau komplett um. Dieses neue Landschaftsbild, das sich von Jahr zu Jahr verändert, kann man bei der Tour entdecken. Erfahrene Wanderführer, die selbst einst im Bergbau tätig waren, präsentieren die Region südlich von Lübbenau mit Enthusiasmus, Fachwissen und so mancher Anekdote. Die Länge der Strecke beträgt 42 Kilometer. Weitere Infos: Spreewald- Touristinformation Lübbenau e.V,  www.luebbenau-spreewald.com

Infos zu allen gemeldeten Tourenangeboten gibt es auf der Startseite von www.reiseland-brandenburg.de.

 

 

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