Museum Barberini – Ein neues Haus für große Kunst

Alter Markt in Potsdam mit dem Museum BarberiniAlter Markt in Potsdam mit dem Museum Barberini

In der historischen Mitte von Potsdam, direkt neben dem rekonstruierten Stadtschloss, gibt es nun eine neue Attraktion: Das Museum Barberini. Dank der Förderstiftung von Hasso Plattner, Gründer es Softwareunternehmens SAP,  ist das im Zweiten Weltkrieg zerbombte Palais Barberini am Alten Markt nun wieder mit der originalgetreuen prächtigen Fassade in voller Schönheit entstanden. Bis zu seiner Zerstörung war das 1771 erbaute Palais im Stil der italienischen Hochrenaissance ein wichtiger Blickpunkt des Alten Marktes und ein bedeutender Ort im kulturellen Leben Potsdams. Diesen Platz wird es nun in der nationalen und internationalen Kunstszene dank der wertvollen Kunstsammlung Hasso Plattners wieder einnehmen.

Hasso Plattner (li.)begrüßt zur Eröffnung die Bundeskanzlerin, Ministerpräsident Dietmar Woidke und Bill Gates

Hasso Plattner (li.)begrüßt zur Eröffnung die Bundeskanzlerin, Ministerpräsident Dietmar Woidke und Bill Gates

Das Museum Barberini will wechselnde Ausstellungen zu verschiedenen Themen, Künstlern oder Epochen vorstellen. Ausgangspunkt für die Präsentationen von Alten Meistern bis ins 21. Jahrhundert ist die etwa 80 bedeutende Werke umfassende Sammlung von Hasso Plattner, mit seinen Schwerpunkten Impressionismus , Amerikanische Moderne, Klassiker der Moderne und Kunst der DDR und Malerei nach 1989.

Den Ausstellungsauftakt bildet die Schau „Impressionismus. Die Kunst der Landschaft“, mit Werken der Sammlung Hasso Plattners, sowie Leihgaben aus internationalen Museen und Privatsammlungen. Mit Gemälden von Künstlern wie Claude Monet (1840–1926), Auguste Renoir (1841–1919) und Gustave Caillebotte (1848–1894) widmet sich die Ausstellung den malerischen Erfindungen des Impressionismus und dem Naturverständnis der Moderne.

Der Einfluss des französischen Impressionismus auf die deutsche und skandinavische Kunst ist ein Thema der Eröffnungspräsentation der Sammlung. Gemälde von Max Liebermann (1847­–1935), Emil Nolde (1867–1956) und Edvard Munch (1863–1944) werden Räume im Erdgeschoss gewidmet. Die nachimpressionistische Entwicklung der französischen Kunst wird dort mit Werken von Maurice de Vlaminck (1876–1958), André Derain (1880–1954) und Auguste Herbin (1882–1960) dokumentiert.

Klassiker der Moderne. Photo: Helge Mundt

Klassiker der Moderne. Photo: Helge Mundt

Ein Raum mit Werken der amerikanischen Moderne gibt einen ersten Einblick in einen weiteren Sammlungsschwerpunkt.

Das Museum Barberini wird auch eine Sammlung von Kunst aus der ehemaligen DDR in thematisch wechselnden Sammlungspräsentationen vorstellen. Zur Eröffnung widmet es dem Künstler Wolfgang Mattheuer (1927–2004) eine monographische Präsentation.

 

 

Museum Barberini ,Friedrich-Ebert-Str. 115 14467 Potsdam,  T +49 331 236014-399

Öffnungszeiten täglich von 11 bis 19 Uhr, donnerstags bis 22 Uhr

info@museum-barberini.com

1 Kommentar zu "Museum Barberini – Ein neues Haus für große Kunst"

  1. das Barberini ist auf der Besuchsliste
    travel-food-art

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