„Festival of Lights“ – in diesem Jahr etwas anders

Über 90 Lichtkunstwerke erstrahlen noch bis zum 20.September beim „Festival of Lights“ in der Hauptstadt. Archivfoto: Ingrid Müller-MertensÜber 90 Lichtkunstwerke erstrahlen noch bis zum 20.September beim „Festival of Lights“ in der Hauptstadt. Archivfoto: Ingrid Müller-Mertens

Von Katharina Zawadsky.

Beim Festival of Lights Berlin 2020 ist nicht nur vieles neu, sondern auch ein bisschen anders – denn erstmalig finden es in einer Special Edition statt. Das Motto für dieses besondere Format: „Together we shine“. Unter diesem wird Berlin noch bis zum 20. September nun schon zum 16. Mal strahlen! Erstrahlen werden über 100 Kunstwerke an 86 Orten in jedem Berliner Bezirk und vielen Kiezen, davon 24 temporär an verschiedenen Festivalabenden • Motto des 16. Festival of Lights: „Zusammen leuchten wir – Together we shine“ • Eine Open Air Licht-Galerie verteilt auf 168 qkm in der Hauptstadt mit über 40 Künstler aus 8 Ländern und über 60 Partnerunternehmen.

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light3„Wir möchten mit unserem diesjährigen Festival of Lights ein leuchtendes Zeichen setzen: Für Zusammenhalt, Einheit, Zuversicht, Mitmenschlichkeit und für Vielfalt, Freiheit sowie Toleranz in Berlin“, erklärt Festivalleiterin Birgit Zander. „Wir sind stolz und glücklich, dass wir vielen Menschen gerade in dieser schwierigen Zeit Freude bereiten können mit Licht und Kunst – und das völlig kostenfrei und Open Air“, so Birgit Zander.

Beim Festival of Lights 2020 ist nicht nur vieles neu, sondern auch ein wenig anders als in den Vorjahren. „Wir laden zum Flanieren ein. Da kommt uns die Größe Berlins und die vielen unterschiedlichen Bezirke und Kieze natürlich zugute“, so Birgit Zander. In diesem Jahr wird es 86 Spielorte in der ganzen Stadt verteilt geben, dabei wird das Festival of Lights in jeden Bezirk und in vielen Kiezen zu entdecken sein. Einige Gebäude werden zum ersten Mal im Rahmen des Festival of Lights inszeniert, so zum Beispiel die Rathäuser von Pankow, Köpenick, Tempelhof-Schöneberg, Charlottenburg, Spandau, Neukölln und Marzahn-Hellersdorf, das Amtsgericht Neukölln, die Tchoban Foundation, das Schloss Köpenick, die Elisabethkirche Berlin-Mitte oder auch der Borsigturm, die Hallen am Borsigturm, der Uhrenturm des Ullsteinhauses und der Tempelhofer Hafen.

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„Wir laden dazu ein, die Bezirke und Kieze in abendlichen Spaziergängen neu zu entdecken. Außerdem setzen wir in diesem Jahr den Fokus auf stimmungsvolle Lichtbilder und vermeiden lange Shows. Dennoch müssen die Fans der beliebten Video Mappings nicht ganz darauf verzichten. Es wird rund 20 Video Inszenierungen an ausgewählten Orten und einige erstmalig auch virtuell geben für alle, die nicht reisen möchten, aber trotzdem nicht auf ‚ihr Festival of Lights‘ verzichten möchten“, erklärt Birgit Zander.

Der Energieversorger E.ON präsentiert auch das diesjährige Festival of Lights Ein besonderes Highlight im wahrsten Sinne des Wortes dürfte unter anderem der „Festival of Lights Special Award“ auf dem Schloss Charlottenburg sein. Dort entsteht mit dem Museum Berggruen und der Sammlung Scharf-Gerstenberg eine neue Panorama-Inszenierung.

Ebenfalls neu im Festival of Lights: Virtuelle Shows, die nur online zu sehen sind. Die kreativen Köpfe des Festivals haben sich einige Überraschungen ausgedacht – damit wird das Festival of Lights für alle Lichtenthusiasten weltweit mit zusätzlichen Inhalten erlebbar.

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Erstmalig wird das Festival of Lights digital und präsentiert Augmented Reality. Die Betrachter einer Projektion können mit einer App durch spezielle 3-D-Effekte mit ihren Smartphone-Kameras ein Standbild zum Leben erwecken.

Erstmalig wird das Festival of Lights digital und präsentiert Augmented Reality. Die Betrachter einer Projektion können mit der App durch Augmented Reality mit ihren Smartphone-Kameras ein Standbild zum Leben erwecken. In die App ist auch ein Newsservice integriert, mit dem die Besucher immer aktuell über das Programm und Neuheiten informiert werden. Bei aller Vorfreude auf das Festival of Lights gibt es aber auch mahnende Worte von Festivalleiterin Birgit Zander: „Wir wünschen allen Besuchern, dass wir gemeinsam ein harmonisches, entspanntes, störungsfreies 16. Festival of Lights in unserer Hauptstadt erleben können. Deshalb möchte ich an dieser Stelle an die Vernunft, die Disziplin und das Verantwortungsbewusstsein jedes Einzelnen appellieren. Bitte halten Sie Abstand! Tragen Sie am besten den Mund- und Nasenschutz! Entdecken Sie die Berliner Kieze und erfreuen Sie sich an dem, was unzählige Menschen mit Liebe, Herzblut und Enthusiasmus in den letzten Monaten für Sie auf die Beine gestellt haben. Genießen wir gemeinsam das Licht!“

 

 Auszug aus dem Programm:  

  • 13 Bahnhöfe werden kunstvolle Geschichten erzählen – unterstützt von „Mein Einkaufsbahnhof“ -, davon 5 Bahnhöfe dauerhaft (Hauptbahnhof, Ostbahnhof, Warschauer Straße, Hackescher Markt, Savignyplatz) und 8 Bahnhöfe an je einem Abend  
  • Der gesamte Potsdamer Platz wird an 7 Orten facettenreich erstrahlen
  • Die Oberbaumbrücke wird inszeniert mit einem ca. dreiminütigem 3-D Videomapping, präsentiert von Telefónica O2
  • Viele Bundesministerien sind wieder mit dabei – thematisch rund um die diesjährige deutsche EU-Ratspräsidentschaft sowie „30 Jahre Deutsche Einheit“, unter anderem das Bundespresseamt (BPA), das Bundesfinanzministerium (BMF), das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und das Bundesverkehrsministerium BMVI. Das Auswärtige Amt zeigt „1000 Gesichter der Europäischen Union“, von Fotokünstler Carsten Sander. Das Bundesministerium für Gesundheit lässt am 17. September den Fernsehturm in Orange erstrahlen, anlässlich des Welttages der Patientensicherheit der WHO
  • Natürlich sind auch bekannte Gebäude und Plätze Teil des Programms, so der Berliner Dom, das Nikolaiviertel, das Bode Museum, das Brandenburger Tor oder der Bebelplatz, mit kunstvollen Standbildmotiven passend zum Motto „Together we shine“.
  • Auf der Staatsoper Unter den Linden findet sich das Thema „55 Jahre deutsch-israelische diplomatische Beziehungen“ in Kooperation mit dem langjähjrigen Festivalpartner, der Botschaft des Staates Israel wieder.
  • Ebenso erneut dabei: das Museum für Naturkunde, und die Siegessäule.

Alle Infos dazu finden Sie auf der Festival-Website unter www.festival-of-lights.de

Fotos: Ingrid Müller-Mertens

 

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