Stimmgewaltige Nachbarschaftshilfe in Corona-Zeiten

Ein stimmgewaltiges Ständchen von Sängerinnen und Sängern der Staatsoper zur Wiedereröffnung des Hotels de Rome. Foto: Ingrid Müller-MertensEin stimmgewaltiges Ständchen von Sängerinnen und Sängern der Staatsoper zur Wiedereröffnung des Hotels de Rome. Foto: Ingrid Müller-Mertens

Nachbarschaftshilfe gibt es in Corona-Zeiten nicht nur im Kleinen, Alltäglichen durch die vielen ehrenamtlichen Helfer. Es geht auch spektakulär. Zum Beispiel: Wenn man die Staatsoper Unter den Linden zum Nachbarn hat.

Als das Hotel de Rome nach längerer, Corona bedingter Schließung wieder Übernachtungsgäste begrüßen durfte, war die Freude bei den Mitarbeitern groß. Auch weil man in der Zwangspause nicht untätig war und nach der Sanierung des Saunabereichs, nun auch die Lobby und diverse Zimmer neu gestaltet hat.

hotel de romeDas Hotel de Rome ist im restaurierten ehemaligen Hauptsitz der Dresdner Bank von 1889 untergebracht und daher einzigartig in seiner Kombination aus denkmalgeschützter Architektur und zeitgenössischem Design.bebelplatz Ein historisches Juwel im Herzen Berlins direkt auf dem Bebelplatz, einem der schönsten Plätze der Hauptstadt mit prachtvollen Bauten – wie der Staatsoper, der Alten Bibliothek, der St. Hedwig-Kathedrale und dem benachbarten Prinzessinnenpalais.

Von der Dachterrasse des Hotels – nun auch wieder für Gäste geöffnet – hat man einen einzigartigen Überblick.

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Foto: Ingrid Müller-Mertens

Zur Feier der Wiedereröffnung gab es nun eine besondere Überraschung: Künstler der benachbarten Staatsoper Unter den Linden gratulierten mit einem Ständchen und zwar nicht, wie üblich, unter dem Fenster, sondern aus dem Fenster. In diesem Fall aus den Hotelfenstern der ersten und zweiten Etage.

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Foto: Ingrid Müller-Mertens

Victoria Randem, Serena Sáenz, Aytaj Shikhalizada, Frederic Jost, Jaka Mihelač, Andrés Moreno García, Erik Rosenius und Linard Vrielink brachten in ungewohnter Höhenposition mutig und vor allem stimmgewaltig mit Renato Rascels  „Arrivederci, Roma“ und Paul Linckes „Berliner Luft“ den Bebelplatz zum Klingen. Eine berührende emotionale Geste, nicht nur für die Hotelmitarbeiter sondern auch zur Begeisterung der zahlreichen Passanten.

hotelmanager„Wir freuen uns sehr, dass nach der dreimonatigen Schließung nun wieder Leben in das Hotel einzieht und bedanken uns bei unseren Nachbarn und Freunden der Staatsoper Unter den Linden für diese emotionale Geste zum Re-Start unseres Hotels“, sagt Gordon Debus, General Manager des Hotel de Rome (links im Bild, rechts Matthias Schulz, Intendant der Staatsoper)

www.roccofortehotels.com

www.staatsoper-berlin.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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