Die Franche-Comté – Naturparadies, Welterbe und Genuss

Naturidyll im Franche-Comté. Bild: Jens HoffmannNaturidyll im Franche-Comté. Bild: Jens Hoffmann

Von Jens Hoffmann

Die Franche-Comté ist wie ein Spielplatz ohne Grenzen, zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Die Region wird dominiert von den mächtigen Gipfeln der Vogesen und der Bergwelt des französischen Jura. Alles ist so angelegt, um die Natur zu erleben, alles erscheint wie ein überirdisch wirkendes Bekenntnis zur non-digitalen Welt. Es macht Spass die Natur zu genießen abseits von touristischen Massen.

Man findet riesige Wasserfälle und Schluchten. Dazwischen weite Räume mit herzerfrischender landschaftlicher Vielfalt, ein Patchwork aus Wäldern, Seen und Feldern. Und ein Spaziergang zum Berg “Ballon d’Alsace” in dessen tierreicher und wilder Natur man schnell in Verzückung gerät, hat seinen besonderen Reiz.

Den Naturerlebnissen stehen die kulturellen Sehenswürdigkeiten nicht nach. In der Region findet man deshalb auch mehrere UNESCO Stätten die wahrlich weltbedeutend sind.

Die königliche Saline von Arc-et-Senans und die berühmte Kapelle von Ronchamp, ein Entwurf des Architekten Le Corbusier, sind zwei der klassifizierten Monumente in der Franche-Comté.Die Hauptstadt der Region ist Besançon, sie liegt, umgeben von den Festungsanlagen nach den Plänen von Vauban, in einer Schleife des Flusses Doubs.

Die Franche-Comté ist aber auch eine Genuss Region. Die Käsesorten der Region Franche-Comté wie Comté, Morbier, Mont-d’Or, Bleu de Gex sind gehaltvoll und schmecken einfach fanatastisch, wie auch die Würste von Haut-Doubs, über Tannenholz geräuchert. Die Weinberge der Region produzieren den Vin Jaune, einen außergewöhnlichen gelben Wein.

Überall begegnet man einem reichen Schatz an historischem, skurrilen und außergewöhnlichen Geschichten .So kann man auf der Absinth Route von Pontarlier bis in die Schweiz auf den Spuren “der grünen Fee” wandeln. Ein Besuch der Absinth Route und eine Verkostung in der Brennerei ist ein mehr als spannendes Erlebnis. Der Kräuterschnaps aus Wermut, Fenchel und Anis war das Kultgetränk des 19. Jahrhunderts. Picasso, van Gogh und Toulouse-Lautrec liebten Absinth. Die bekannte Schmugglerroute in der Franche Comté öffnet viel Phantasie für Geschichten und Mythen, von verführerischen Frauen die am Absinthglas nippten und die Männer betörten.

Fazit: Die Franche-Comté ist ein fantastischer Ort, der nicht dem Konsum und Kommerz unterworfen wird. Wohl auch, weil jeder möchte das die Schönheit bleibt.

Info: de.franche-comte.org

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