Lost in Translation: Komplimente, die man nicht überall versteht

Ein Küsschen in Ehren . .  . und ein paar nette Worte - zum Welttag des Kompliments am 1.März könnten nicht schaden. Foto: Archiv Berliner UmschauEin Küsschen in Ehren . . . und ein paar nette Worte - zum Welttag des Kompliments am 1.März könnten nicht schaden. Foto: Archiv Berliner Umschau

Der Welttag des Kompliments am 1.März sollte uns daran erinnern, dass es manchmal sehr einfach ist, anderen Menschen eine Freude zu machen. Ein freundliches Lächeln, ein nettes Wort oder gar ein Kompliment bekommt jeder gerne. Ein ehrlich gemeintes Kompliment kostet nichts und macht überall auf der Welt, in jeder Sprache glücklich – aber Achtung: nicht jedes Kompliment ergibt in jeder Sprache Sinn.

Babbel1 Besonders schwierig wird es, wenn Sprachbarrieren hinzukommen. Die Experten der Sprachlern-App Babbel haben sich zum Welttag des Kompliments am 1. März die Komplimente aus Europa angeschaut, bei der Übersetzung ganz schnell zum Fettnäpfchen werden können.

Roman(t)ische Komplimente

Foto: Ingrid Müller-Mertens

Foto: Ingrid Müller-Mertens

In Italien gibt es weitaus mehr Komplimente, als das allseits bekannte „Che bella che sei“, also „Du bist so hübsch“. Manchmal braucht man nur ein paar nette Worte, um jemanden für seine Arbeit zu loben. „Hai spaccato“ bedeutet wörtlich übersetzt „Du hast eingeschlagen“. Sagen Italiener diesen Satz, meinen sie nicht, das Abschließen einer Vereinbarung per Handschlag, sondern viel mehr: „Das hast du toll gemacht“.

Auch die Franzosen haben wundervolle Komplimente zu bieten. In Frankreich gibt es den Ausdruck „Tu as la pêche“ („Du hast den Pfirsich“). Eine direkte Übersetzung wäre auch hier falsch, denn es hat nichts mit der süßen Frucht zu tun. Hier versteckt sich ein schönes Kompliment. Mit dem Ausdruck wird eine Person für ihre positive und dynamische Art gelobt.

Very British

Die Briten gelten als eine der höflichsten Nationen und ein „excuse me“ gehört quasi zum guten Ton. Natürlich dürfen so auch im Englischen ein paar nette Komplimente nicht fehlen. Wenn bei einem Treffen der Satz „You’ve got the gift of the gab“ fällt, schätzt er oder sie die wortgewandte Art seines Gegenübers. In Deutschland kommt das Kompliment „Du kannst gut mit Worten umgehen“ dem englischen Ausdruck sehr nahe. Ein weiteres Kompliment kommt uns hierzulande vielleicht auch etwas komisch vor: „You are the bee’s knees“ lässt sich nicht einfach wörtlich übersetzen und hat auch nichts mit den Knien von Bienen zu tun. Es bedeutet, dass jemand besonders toll oder cool ist – wenn das mal nicht ein Satz ist, den man gerne zu hören bekommt. Babbel3

Universelle Komplimente

Manchmal ist man sich nicht mehr sicher, welcher Satz in welcher Sprache einen positiven Effekt hat. Um ganz sicher zu gehen, kann man natürlich auf Klassiker zurückgreifen, die wohl in jeder Sprache als Kompliment aufgefasst werden. „Du bist so schön wie die Sonne“ sagen die Italiener („Sei bella come il sole“), die Spanier („Eres tan bonita como el sol“), und die Franzosen („Tu es belle comme le soleil“). Aber auch die Portugiesen werden wohl verstehen was mit „Tu és lindo como o sol“ gemeint ist und in Großbritannien bedankt man sich für ein „You are as beautiful as the sun“.
Quelle: Pressebüro Babbel, c/o markengold PR

www.markengold.de

babbel.com

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