Tierische Neuigkeiten: Nikolaus bei den Pandas und erster Geburtstag von Hertha

Auch in der Panda-Kinderstube hat der Nikolaus Station gemacht. Schokolade wird es allerdings für die beiden Panda-Babys im Berliner Zoo nicht geben. Foto: Zoo BerlinAuch in der Panda-Kinderstube hat der Nikolaus Station gemacht. Schokolade wird es allerdings für die beiden Panda-Babys im Berliner Zoo nicht geben. Foto: Zoo Berlin

Was gibt es bei den Pandas zu Nikolaus? Natürlich stehen bei den gut drei Monate alten Panda-Jungtieren keine Schokolade oder sonstige Leckereien auf dem Speiseplan – auch am Nikolaustag sorgt ausschließlich Muttermilch für die nötige Energie.

Foto: Zoo Berlin

Foto: Zoo Berlin

Während Panda-Mutter Meng Meng (6) ihren Bambus genießt, arbeiten die beiden Zwillinge (5.800 g und 5.560 g) in ihrer kurzzeitigen Zweisamkeit im Pandabett eifrig an der Fortbewegung. Nicht nur das Hochstemmen mit den Vorderbeinen gelingt mittlerweile recht routiniert, auch die Hinterbeine helfen so langsam bei den ersten Schritten mit.

Panda-Mutter Meng Meng und ihre Jungtiere wachsen hinter den Kulissen im Pandastall auf. Für Zoo-Besucher sind die Panda-Zwillinge – je nach Entwicklung – frühestens Anfang 2020 zu sehen.

Im Zoo Berlin leben seit Sommer 2017 Deutschlands einzige Große Pandas. Eine Leihgabe der Volksrepublik China. Am 31. August 2019 hat Panda-Dame Meng Meng zwei Baby-Pandas (Gewicht: 186 g und 136 g) zur Welt gebracht. Der Vater Jiao Qing (9) ist an der Aufzucht – wie für Große Pandas typisch – nicht beteiligt. Nach der letzten Zählung des weltweiten Bestandes geht man von nur noch etwa 1.864 ausgewachsenen Großen Pandas im natürlichen Lebensraum aus. Daher wird der Panda auf der Roten Liste für bedrohte Arten der Weltnaturschutzunion IUCN als gefährdet eingestuft.

Überraschung für Geburtstagsbärin Hertha

Geburtstagskind Hertha beschnuppert mit Mutter Tonja das Geschenk zum Ersten. Foto: Tierpark Berlin

Geburtstagskind Hertha beschnuppert mit Mutter Tonja das Geschenk zum Ersten. Foto: Tierpark Berlin

Erster Advent, erster Dezember, erster Geburtstag der „kleinen“ Eisbärin Hertha – wenn das kein besonderes Datum ist! Passend zu diesem Einser-Hattrick bekam das Geburtstagskind eine lebensgroße Eins in weihnachtlichem Rote-Beete-Rot geschenkt. Auch ihre Paten hatten eine Überraschung für den Ehrentag vorbereitet. Die Mannschaft von Hertha BSC spendierte dem kleinen Nachwuchstalent ein ganz besonders schönes Spielzeug: Ein eisiger, mit Blaukraut blau-weiß gefärbter Fußball zum Trainieren – ob sie es damit bald in die F-Jugend schafft?

Foto: Tierpark Berlin

Foto: Tierpark Berlin

Die bei der Geburt nur meerschweinchengroße Hertha ist zu einer stattlichen Bärin herangewachsen, was ihrem ausgeprägten Spieltrieb aber keinen Abbruch tut. Ganz im Gegenteil: Neugierig untersucht sie ihre Geburtstagsüberraschung von allen Seiten, während Mama Tonja erstmal nur Augen für die eingefrorenen Leckereine, wie Äpfel, Birnen und Möhren hat. Beim Anblick der gut doppelt so schweren Tonja wird schnell klar: Hertha ist eben doch erst eine halbe Portion Bär. Auch ein Jahr nach ihrer Geburt begeistert Hertha mit ihren täglichen Entdeckungstouren über die felsige Anlage noch viele große und kleine Tierpark-Besucher. Eisbär-gerechtes Spielzeug animiert das natürliche Verhalten des Mutter-Tochter-Gespanns, wenn sie sich an „Beute“ anpirschen oder unter einer „Eisscholle“ durchtauchen.

Auch Eisbär-Kurator Dr. Florian Sicks freut sich über die prächtige Entwicklung der kleinen Bärin und betont, welch wichtige Aufgabe die Eisbären im Tierpark Berlin haben: „Unsere Hertha hat ihre Rolle als Botschafterin ihrer Art bereits in jungen Jahren erfolgreich ausgefüllt und hilft uns weiterhin aktiv dabei, auf die Bedrohung des Lebensraumes Arktis aufmerksam zu machen.“ Der Eisbär wird auf der „Roten Liste“ der Weltnaturschutzunion (IUCN) bereits als gefährdete Tierart eingestuft. Zoo und Tierpark Berlin unterstützen die Non-Profit-Organisation Polar Bears International, welche die gefährdeten Bären in ihrem natürlichen Lebensraum erforscht. Das Ziel: Basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen sollen Schutzzonen eingerichtet werden, in denen die Tiere genug Nahrung finden und Nachwuchs ungestört aufziehen können.

Mehr Informationen dazu finden Sie unter: www.tierpark-berlin.de/de/natur-und-artenschutz/artenschutz-weltweit/eisbaer.

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