„30 Jahre Friedliche Revolution – Mauerfall“ – Große Bühnenshow vor dem Brandenburger Tor

Am 9.November 1989 standen sich DDR-Grenzsoldaten und Berliner Bürger am Brandenburger Tor gegenüber. Historisches FotoAm 9.November 1989 standen sich DDR-Grenzsoldaten und Berliner Bürger am Brandenburger Tor gegenüber. Historisches Foto

Die bereits auf Hochtouren laufende Festivalwoche „30 Jahre Friedliche Revolution – Mauerfall“ findet ihren Höhepunkt am heutigen 9. November mit einer Bühnenshow vor dem Brandenburger Tor, die das bedeutendste Ereignis der jüngeren Berliner, deutschen und europäischen Geschichte feiert: den Fall der Mauer. Die circa zweistündige Inszenierung erzählt von einem Teil der deutschen Freiheitsgeschichte. Mit diesem multimedialen Showereignis wird den Themen Mut, Sehnsucht nach Freiheit und ihre Bedeutung für die Menschen damals und heute in vielfältigen künstlerischen Formaten Ausdruck verliehen. Getragen von musikalischen Acts, Schauspiel- und Lichtperformances sowie zahlreichen Zeitzeugen.

Michael Müller und Marianne Birthler bei der Programmvorstellung in der Gethsemanekirche. Foto: Ingrid Müller-Mertens

Michael Müller und Marianne Birthler bei der Programmvorstellung in der Gethsemanekirche. Foto: Ingrid Müller-Mertens

Eröffnet wird die Bühnenshow mit einer Begrüßung des Regierenden Bürgermeisters von Berlin Michael Müller sowie Ansprachen des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier und Marianne Birthler. Die Staatskapelle Berlin wird unter der Leitung von Daniel Barenboim Beethovens 5. Sinfonie spielen, Anna Loos, Trettmann, Dirk Michaelis, Zugezogen Maskulin und Die Zöllner sind die weiteren musikalischen Künstler*innen, die vor einem imposanten Videodome als zentraler Projektionsfläche auftreten. Als visuelles Highlight schwebt während der Bühnenshow im Himmel die Kunstinstallation „Visions in Motion“ mit 30.000 Hoffnungen und Wünschen von 30.000 Menschen. Auf die  Botschaften wird während der Show Bezug genommen.

Kunstinstallation von Patrick Shearn, kuratiert_von_Kulturprojekte_Berlin. Foto_Thomas_Meyer

Kunstinstallation von Patrick Shearn, kuratiert_von_Kulturprojekte_Berlin. Foto_Thomas_Meyer

Die Angebote an den anderen sechs Festivalorten finden auch am 9. November ganz normal statt. Noch bis einschließlich Sonntag können an der Gethsemanekirche, dem Alexanderplatz, dem Kurfürstendamm, der Stasi-Zentrale, dem Schlossplatz, der East Side Gallery und am Brandenburger Tor verschiedenste Veranstaltungen, Open-Air-Ausstellungen, 3D-Videoprojektionen an Häuserfassaden und Augmented Reality-Projekte besucht werden.

Videoprojektionen auf dem Alexanderplatz.

Videoprojektionen auf dem Alexanderplatz. Foto: Kulturprojekte Berlin

Wichtige Servicehinweise

Die Bühnenshow ist öffentlich und damit frei zugänglich. Der Einlass beginnt um 15:00 Uhr. Alle Reden und Textteile der Show werden gebärdensprachlich in Deutsch gedolmetscht. Die Anfahrt erfolgt am besten mit dem Öffentlichen Nahverkehr über den Hauptbahnhof, den Potsdamer Platz oder den S-Bahnhof Tiergarten. Von einer Anreise mit dem Auto wird abgeraten. Alkoholische Getränke und Flüssigkeiten über einem halben Liter Volumen sowie in Glasflaschen sind nicht gestattet. Darüber hinaus können nur Gepäckstücke bis maximal DIN A4-Format mitgebracht werden. Fahrräder, (E-) Roller, Skateboards, Segways und dergleichen sind im gesamten Veranstaltungsareal nicht gestattet (davon ausgenommen sind Gehhilfen, Rollstühle, Kinderwagen u.ä.). Das Mitführen von Tieren (mit Ausnahme von Blinden- und Begleithunden), Feuerwerkskörpern, Waffen, verbotenen Rauschmitteln, Stockschirmen und Selfie-Sticks ist ebenfalls nicht erlaubt.

Weitere Informationen

www.mauerfall30.berlin

www.kulturprojekte.

berlin www.facebook.com/mauerfall30

 

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