Großer Andrang bei schönstem Sommerwetter: Über 40.000 bei der Langen Nacht der Museen

Großer Andrang bei der 39. Langen Nacht der Museen. Zugleich Startschuss für die Bauhaus Woche, mit der Berlin noch bis 8.September den 100.Gründungjahrestag der  weltbekannten Architekturschule feiert. Foto-©Kulturprojekte-Berlin, Oana PopaGroßer Andrang bei der 39. Langen Nacht der Museen. Zugleich Startschuss für die Bauhaus Woche, mit der Berlin noch bis 8.September den 100.Gründungjahrestag der weltbekannten Architekturschule feiert. Foto-©Kulturprojekte-Berlin, Oana Popa

Die Lange Nacht der Museen war in diesem Jahr wieder überaus erfolgreich. Über 40.000 Besucher folgten der Einladung von 75 an der 39. Ausgabe beteiligten Berliner Museen. „Zusammen macht eine solche Veranstaltung nicht nur mehr Spaß, sie ist auch erfolgreicher“, so Moritz van Dülmen, Geschäftsführer von Kulturprojekte Berlin, über die Gemeinschaftsleistung der Berliner Museen in Zusammenarbeit mit Kulturprojekte Berlin.   Kultursenator Klaus Lederer gab auf der imposanten Freitreppe der James-Simon-Galerie um 18 Uhr bei strahlendem Sonnenschein den Startschuss.

Foto: -©Kulturprojekte-Berlin_Foto_Oana-Popa

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Anschließend diente die Treppe als Bühne für die Tänzer und Tänzerinnen des Landesjugendballetts der Staatlichen Ballettschule Berlin. Sie tanzten zu den Klängen von Karl Jenkins‘ berühmter Streichersuite „Palladio“, gespielt vom Kammerensemble des Musikgymnasiums Carl Philipp Emanuel Bach.   Dann begann der Ansturm in die Häuser auf der Museumsinsel. 9.700 wollten die Nofretete im Neuen Museum sehen, 6.600 das Ischtartor im Pergamonmuseum, 6.000 das Pergamon-Panorama von Yadegar Asisi.   Meist besuchtes Haus war erneut das Museum für Naturkunde Berlin. 10.500 Besucherinnen und Besucher erkundeten die gigantischen Dinosaurierskelette, seltenen Steine und uralten Meteoriten.

Großen Andrang gab es auch wieder im Deutschen Spionagemuseum (8.500), Deutschen Historischen Museum (8.300) und Deutschen Technikmuseum (6.900). Auch die erstmalig teilnehmenden Häuser weckten großes Interesse: das PalaisPopulaire (2.200) im ehemaligen Prinzessinnenpalais feierte in einer großen Ausstellung den „Summer of Love“ 1967, und in der Neuen Synagoge Berlin – Centrum Judaicum (2.300) drehte sich in dieser Nacht alles um Buchstaben. Aber auch kleinere Häuser hatten großen Zulauf, wie das Anne Frank Zentrum, dessen neue Dauerausstellung über 1.000 Besucher*innen anzog.

Foto:-©Kulturprojekte-Berlin Oana Popa

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Zu einem der inhaltlichen Schwerpunkte der 39. Langen Nacht wurde das weltweit gefeierte 100-jährige Gründungsjubiläum des Bauhauses, sei es mit VR-Erlebnissen, die durch die Säle des Dessauer Bauhauses führten, oder etwas realer „Bauhaus zum Anfassen“, bei dem im Kulturforum Bauhaus-Möbelklassiker auf Bequemlichkeit und Ästhetik geprüft werden konnten. Auch im Bauhaus-Fieber: die Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin, die eine Sonderausstellung zum Thema präsentierte.   Die Aktivitäten rund um das Bauhaus-Jubiläum läuteten die bauhauswoche berlin ein, mit der die Stadt noch bis zum 8. September das Jubiläum begeht. Geboten werden zahlreiche Lesungen, Filmvorführungen, Radiolounges, Vorträge, Workshops und eine Party im Festivalzentrum im bauhaus reuse auf dem Ernst-Reuter-Platz, eine Schaufensterausstellung, Yoga auf ausgesuchten Dachterrassen der Stadt und eine Velonotte durch Berlin.

 

Aktuelle Informationen unter: www.lange-nacht-der-museen.de/de/newsletter/ 

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