Open-Air-Opernfestivals in Jerusalem und Akko

„Tosca“ in der Judäischen Wüste am Fuße von Israels Nationalheiligtum Masada. Bild: Ingrid Müller-Mertens„Tosca“ in der Judäischen Wüste am Fuße von Israels Nationalheiligtum Masada. Bild: Ingrid Müller-Mertens

Die Open-Air-Opernfestivals in Israel sind in jeder Beziehung ein ganz besonderes Highlight. Neben Spitzeninszenierungen, internationalen Stars und opulenter Ausstattung haben sie stets eine einzigartige Naturkulisse zu bieten. So wie letztes Jahr Puccinis „Tosca“ mitten in der Wüste vor Israels Nationalheiligtum Masada. Auch in diesem Sommer darf man auf zwei außerordentliche Opernereignisse gespannt sein: Mozart in Jerusalem und Akko vor der imposanten Kulisse tausendjähriger Geschichtszeugnisse.

Das Festival in Jerusalem gilt als größtes Opernfestival Israels und hält für die Besucher ein variationsreiches Programm bereit: So wird im Jerusalemer „Sultans Pool“, am 22. Juni 2016, einer antiken Zisterne westlich des Zionsbergs, Guiseppe Verdis „Rigoletto“ aufgeführt. Die Veranstalter haben sich mit diesem Ort ein ganz besonderes Stück Jerusalemer Geschichte ausgesucht. Das auch als „Sultans Teich“ oder „Sultans Becken“ bekannte Freiluft-Auditorium war früher eines der drei großen Wasserreservoirs der Stadt und bietet einen umwerfenden Blick auf die Altstadt. Die Bühne ist in das jahrtausendealte Gemäuer eingebettet.

Gut einen Monat später werden gleich zwei Opern von Wolfgang Amadeus Mozart in Akko aufgeführt, deren gesamte Altstadt zum Unesco-Weltkulturerbe erklärt wurde. Die alte Hafenstadt am östlichen Mittelmeer mit osmanischem Flair und den imposanten mittelalterlichen Zeugnissen der Kreuzritterzeit, garantiert ein unvergessliches Erlebnis. Am 28.und 30.Juli ist im Hof der Kreuzritterburg aus dem 12.Jahrhundert die „Die Entführung aus dem Serail“ zu erleben. Am 30.Juli die „Zauberflöte“.

Abgesehen von diesen Opern-Highlights ist Akko auf jeden Falle eine Reise wert. Hier erlebt man eine der wichtigsten Stätten der Antike am östlichen Mittelmeer. Von der einst kanaanischen Siedlung um 3000 v.Chr. über die Besetzung durch Alexander den Großen 333.v.Chr. und später durch ägyptische, römische und byzantinische Vorherrschaft bis zur Eroberung durch die Türken im ersten neuzeitlichen Jahrtausend reichen die historischen Zeugnisse. Eine besondere Blütezeit erlangte die Stadt durch die Kreuzfahrer, die Akko 1104 zu ihrem Regierungssitz machten. Auf Schritt und Tritt begegnet man den Zeugnissen hellenistischer, römischer, christlicher oder osmanischer Kultur. Stadtmauern, Festungen, Kirchen, Moscheen, verwinkelte Gässchen, die Karawanserei aber auch Museen, Badestrände und vor allem der pittoreske Hafen machen den Ort zu einem einzigen authentischen Freilichtmuseum.

Aber auch die moderne Metropole Tel Aviv hat eine facettenreiche Kulturszene zu bieten. Schöne Strände, hippe Bars und Clubs und eine überaus tolerante und kreative Atmosphäre macht die Stadt zu einem besonders beliebten Ort für Künstler und Musiker und natürlich auch für Touristen. .Neben Popstar Elton John mit seiner „Crazy Night“-Tournee , zieht es noch viele andere international bekannte Musik-Legenden ins Heilige Land, darunter Simply Red, Dire Straits, Santana und Barry Manilow.

Der Besuch eines der Konzerte lässt sich gut mit einem Städte-Trip für kleines Geld verbinden. Mit dem „City Break Tel Aviv“ – einem Bonusheft mit vielen Vergünstigungen und Gratis-Gutscheinen für Restaurants, Bars, Museen und andere Sehenswürdigkeiten Tel Avivs – können Besucher den Facettenreichtum der Stadt kennenlernen.

Informationen zu den Opernfestivals in Israel  unter www.israel-opera.co.il.

Informationen zu Israel-Reisen unter www.goisrael.de

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