Internationaler Museumstag mit freiem Eintritt

Zum Internationalen Museumstag am Sonntag  laden  viele Museen ein. Eintritt frei. Foto: David von BeckerZum Internationalen Museumstag am Sonntag laden viele Museen ein. Eintritt frei. Foto: David von Becker

Am 13. Mai 2018 ist Internationaler Museumstag. Mit Sonderführungen, Workshops, Aktionen, Vorträgen, einem Blick hinter die Kulissen und Museumsfesten vermitteln die Museen einen Einblick in ihre Arbeit und wollen auf die Bedeutung und Vielfalt der Museen aufmerksam machen.

Passend zum Motto „Netzwerk Museum: Neue Wege, neue Besucher“ ruft der Deutsche Museumsbund mit der Social Media Aktion #MuseumsTandem Museumsliebhaber auf, einen Freund, das eigene Kind, die Arbeitskollegin oder den Nachbarn einfach einmal mit ins Museum zu nehmen und dort gemeinsam Zeit zu verbringen, das Lieblingsobjekt zu zeigen und damit möglicherweise eine „neue Welt“ zu eröffnen.

 Foto: David von Becker

Foto: David von Becker

Die Schirmherrschaft hat der Präsident des Bundesrats, der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller übernommen. Er wird in dieser Eigenschaft die Gäste der bundesweit zentralen Auftaktveranstaltung am 13. Mai 2018, um 13 Uhr in der Gemäldegalerie der Staatlichen Museen zu Berlin begrüßen.

Bei freiem Eintritt wird es ein vielfältigen Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm geben. Speziell auch für Kinder und Familien.

Hier einige Vorschläge aus dem Angebot des Kulturforums:

Musikinstrumenten-Museum

Foto: Anne-Katrin Breitenborn

Foto: Anne-Katrin Breitenborn

Um 11 Uhr führt Carolina Eyck ein besonderes Musikinstrument vor, auf dem man spielt, ohne es zu berühren: das Theremin. Es war das Kultinstrument der 1920er- und 30er-Jahre. Jetzt feiert es sein Comeback und Carolina Eyck gehört zu den neuen großen Virtuosinnen auf diesem Instrument. Zum Abschluss der Theremin Academy Berlin 2018 zeigt sie in einem Konzert im Folkloresaal des Museums, was das Theremin alles kann.

Um 15 Uhr laden wir in den Electronic Sound Garden – auf dem interaktiven Dancefloor „KosmiX“ entsteht die Musik durch Bewegung. Der Kompositionscomputer „XenaX“ verwandelt Bilder in Klänge.

Foto: Thomas Trutschel

Foto: Thomas Trutschel

Außerdem können sich kleine und große Besucher auf die MIM-Schatzsuche begeben. Im Museum sind zehn Schatztruhen versteckt, in denen jeweils interessante Dinge zu finden sind, die etwas mit den Instrumenten des Museums zu tun haben.

Gemäldegalerie

In neuem Licht. Werke in der Wandelhalle

Foto: David von Becker

Foto: David von Becker

Die Gemäldegalerie beherbergt eine der bedeutendsten Bestände europäischer Malerei vom 13. bis 18. Jahrhundert. Bis Ende 2018 werden über 70 selten gezeigte Werke der Sammlung in der großzügigen Ausstellungsarchitektur der Wandelhalle in den Fokus der Betrachtung rücken – darunter Arbeiten von und nach Hieronymus Bosch, Lucas Cranach, Davide Ghirlandaio, Gerard de Lairesse, Diego Velázquez, Giovanni Paolo Panini, Elisabeth Vigée-Lebrun oder Sir Joshua Reynolds.

Ebenso zu besichtigen die Sonderpräsentation von Werken des Sammlers Barthold Suermondt. 1874 erwarben die Königlichen Museen zu Berlin die hochkarätige Sammlung des Aachener Industriellen Barthold Suermondt (1818-1887). 218 Gemälde und 435 Zeichnungen gelangten so nach Berlin – viele davon bis heute Sammlungshöhepunkte, darunter Vermeers „Mädchen mit dem Perlenhalsband“, Holbeins „Porträt des Roelof de Vos van Steenwijk“ oder Jan van Eycks „Madonna in der Kirche“. Der 200. Geburtstag Suermondts ist Anlass, um dessen Sammlertätigkeit mit einem Ausstellungsparcours entlang von 54 Meisterwerken zu würdigen

Kunstgewerbemuseum

Vis à vis. Asien trifft Europa

Das Museum für Asiatische Kunst hat Anfang Januar 2017 seine Pforten in Dahlem geschlossen, um die Neuaufstellung im Humboldt Forum vorzubereiten. Eine erlesene Auswahl seiner herausragenden Bestände wird nun im Rahmen der Reihe „Auf dem Weg zum Humboldt Forum“ in der ständigen Ausstellung des Kunstgewerbemuseums präsentiert.

Foto: Stephanie von Becker

Blick in das Kunstgewerbemuseum. Foto: Stephanie von Becker

In Rahmen einer Kooperation zwischen dem Kunstgewerbemuseum und dem Mies van der Rohe Haus und anlässlich der Themenreihe „MIES – SITZEN UND LIEGEN“ werden die von Ludwig Mies van der Rohe entworfenen Sitz- und Liegemöbel des Landhauses Lemke in einer Sonderpräsentation am Kulturforum gezeigt. Die Möbel werden mit einer eigens entstandenen Serie des Berliner Fotokünstlers Michael Wesely in Szene gesetzt.

Kunstbibliothek

Unboxing Photographs. Arbeiten im Fotoarchiv

Eine Sonderausstellung des Verbundprojekts „Foto-Objekte – Fotografien als (Forschungs-) Objekte in Archäologie, Ethnologie u. Kunstgeschichte“

Die Ausstellung öffnet vier Fotoarchive und zeigt die materielle Vielfalt von Fotografien als dreidimensionale Objekte. Vom Glasplattennegativ über den Kleinbildfilm bis zum Abzug auf Albumin- oder Silbergelatinepapier erzählt sie von wissenschaftlichen Gebrauchsweisen der Fotografie anhand von Architekturaufnahmen um 1900, der Fotodokumentation archäologischer Ausgrabungskampagnen in Magnesia und Pergamon, Fotografien angewandter Kunst sowie dem Hahne-Niehoff-Fotoarchiv zur Volkskunde.

Alle teilnehmenden Museen und ihre Aktionen finden Sie online unter www.museumstag.de.

 

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