Gestatten, Fritz ist mein Name!

Nach 22 Jahren wieder Eisbärennachwuchs im Berliner Tierpark. Foto: Tierpark BerlinNach 22 Jahren wieder Eisbärennachwuchs im Berliner Tierpark. Foto: Tierpark Berlin

Der kleine Eisbär im Tierpark Berlin hat nun endlich einen Namen: Fritz! Dem Aufruf zur Namenssuche folgten Tausende von Menschen. Von Alex über Juri bis hin zu Zille – die Liste der Vorschläge war lang. Nicht nur Tierfreunde in allen Ecken der Bundesrepublik, sondern auch in Südafrika, Japan und Neuseeland hatten Ideen. Insgesamt trafen mehr als 10.000 Vorschläge bei den Paten ein.

In der vergangenen Woche stellten die Berliner Zeitung, der Berliner Kurier und radioBERLIN 88,8 ihren Lesern und Hörern die meistgenannten Namen zur Abstimmung vor. Das Ergebnis – die 40 beliebtesten Namensvorschläge – legten die Paten der Jury am 31. Januar zur Auswahl vor. Die Entscheidung war nicht leicht für die Jurymitglieder. Das 7-köpfige Gremium bestand aus einem Leser der Berliner Zeitung, einem Leser des Berliner Kurier und einem Hörer von radioBERLIN. Weiterhin gehörten zu den finalen Entscheidungsträgern das Moderatoren-Team von radioBERLIN und der Geschäftsführer der rbb media. Selbstverständlich durften auch Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem sowie Eisbärenkurator Dr. Florian Sicks nicht fehlen, die auch die Interessen der für den Eisbärennachwuchs zuständigen Tierpfleger bei der Auswahl vertraten.

Nach intensiver Diskussion stand schließlich fest: Fritz soll der Eisbär heißen – ein typisch deutscher Name, der zu Berlin passt und Assoziationen zum Standort Friedrichsfelde weckt. Auch Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem ist zufrieden mit der Wahl: „ Ich bin sehr glücklich mit dem Namen, er ist kurz und knackig, sodass auch Besucher aus dem Ausland ihn sich gut merken können.“

Im Tierpark Berlin hatte die siebenjährige Eisbärin Tonja am 3. November 2016 zum ersten Mal Eisbärnachwuchs zur Welt gebracht. Vater von Fritz ist der der fünfjährige Wolodja. Damit gibt es nach 22 Jahren erstmals wieder ein Eisbären-Jungtier im Tierpark Berlin.

Zu sehen ist die junge Familie für die Tierparkgäste allerdings noch nicht. Wie auch im natürlichen Lebensraum verlässt die Mutter mit ihrem Jungtier erst im Frühjahr die Wurfhöhle. Dann wird Fritzchen sicher schon ein gutes Stück gewachsen sein.

 

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